Schriftzug neu Calligraph 800
Band neu
Kontakt neu
Gäste neu
Gigs neu Media neu
CJB
qr_code_without_logo1

Die E-Gitarre schleudert ihren markanten Sound ins Publikum. Die Orgel hält wacker dagegen und stellt sich dem Duell. Bass und Schlagzeug schälen den Blues - Rhythmus so richtig raus. Und dann auch noch der Glatzkopf mit der schönen, rauchigen Stimme. Nur seine Bluesharp klingt rauchiger, fast ein wenig jammernd und das geht tierisch unter die Haut. Spätestens jetzt verstummen die letzten Gespräche, Köpfe nicken im Takt, Füße wippen, und ein Headbanger schüttelt verzückt die Reste vergangener Haarpracht. Immer mehr Blicke wandern hinauf zur Bühne, wo sich fünf Vollblut-Musiker mal wieder die musikalische Kante geben: CoJack Blues nimmt Fahrt auf.

Die Formation präsentiert sich mit Udo „CoJack“ Rösner (Gesang, Harp), Wolfram Geissler (E-Gitarre), Peter Sauer (Orgel und Piano), Michael Rest (Bass) und Uwe Sakautzky (Schlagzeug). Männer mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung, gewaschen mit allen Wassern des Blues, Soul und Rock. Musiker, die sich blind untereinander verstehen und im norddeutschen Raum schon längst keine Unbekannten mehr sind.

Anfang 2006 kamen sie zusammen, um das zu tun, wofür ihre Herzen schlagen: handgemachte Bluesmusik abseits eingefahrener Standards, Songs mit Aha-Effekt, mal kraftvoll, robust und dynamisch. Mal richtig sinnlich, zum Zurücklehnen, bisweilen gar melancholisch.

CoJack Blues hat keine Berührungsängste mit Country-Klassikern und tanzbarem Groove. Sie spielen auch mal Hank Williams' "Jambalaya", arrangieren "Stand by me" völlig neu, covern sehr spannend "Looking back" von Dr. Feelgood und genießen sichtlich feinsten Blues à la "Gamblers roll". Hier werden Blues-Songs immer wieder angereichert mit Elementen aus Jazz, Soul und Rock. Heraus kommt eine Symbiose aus Blues, Grooves & Soulful Ballads, eine professionelle Mischung aus ausgegrabenen Schätzchen und legendären Klassikern. Dabei auch: spannende Eigenkompositionen und interessante neue Arrangements.

Gerade noch waren die Leute vor der Bühne ausgelassen, mitgerissen. Jetzt aber beginnt Peter Sauer, die Tasten seiner Orgel zu streicheln. Michael Rest zupft versonnen den Bass. Und dann erfasst Udo Rösners Stimme den Raum - durchdringend und sanft zugleich. "I put a spell on you", singt der Mann - "Ich möchte Euch verzaubern."

Und tatsächlich: Das gelingt ihm.